Bericht Liechtensteiner Vaterland
Neben den Radfahrern haben im Rahmen des 1.-Mai-Kriteriums in Mauren auch die Inlineskater die Strecke um den Weiherring in Angriff genommen. Die Weltklasse-Athleten sorgten dabei für ein echtes Highlight.
Inlineskating. – Es war eine wahre Meisterleistung, mit welcher ein Kalon Dobbin oder ein Scott Arlidge (beide Neuseeland) das Publikum in Mauren zum Staunen brachte. Letzterer entschied das Elite-Rennen der Inliner in einem Fotofinish für sich und riss daraufhin jubelnd die Fäuste hoch – wohlwissend, um die tadellose Vorstellung seines couragierten Herausforderers.
André Wille in Lauerstellung
Während Arlidge also triumphieren sollte, sass der eine oder andere danach doch in der Ecke. Nicht so André Wille, der sich immerhin im grossen Verfolgerfeld etablieren konnte. In dem strategisch spannenden Elite-Rennen musste aber auch er ans Limit gehen, um diesen Achtungserfolg einfahren zu können. Darüber war sich der Vaduzer bewusst: «Bei einem solchen Weltklassefeld ist es natürlich schwer, noch dazu, weil die Saison eigentlich erst begonnen hatte. Auf der Zielgeraden fehlte daher etwas die Kraft, sonst wäre vielleicht eine bessere Platzierung möglich gewesen», meinte der 29-jährige Wille, der unter anderem eine gut funktionierende Harmonie lobte. «Nachdem ich beinahe zu Sturz kam, haben mich meine beiden Schweizer Teamkollegen zu einem nächsten Kraftakt animiert. Letztlich keine unwesentliche Strategie, um in einem so heiss umkämpften Rennen den Anschluss zu halten. Insgesamt war mein 18. Platz aber nicht so massgebend, sondern mehr die Tatsache, mithalten und vor heimischem Publikum auftreten zu können».