in Ailingen bei Friedrichshafen konnte am Sonntag die Liechtensteiner Inline Speedskating Landesmeisterschaft ausgetragen werden. Die Meisterschaft wurde in einem würdigen Rahmen mit Bayern Inline Cup und Baden Württemberg Inline Cup ausgetragen.Die Übergabe der Meisterschaftsmedaillen wurde beim Ailinger Dorffest vor über 500 Festbesuchern übergeben.
Harald Gopp zum Rennen: "Ich bin ohne grosse Erwartungen gestartet, doch es lief mir von Runde zu Runde besser.Im Sprint hatte ich überraschend gute Beine.Mit dem achten Gesamtrang und Rang 3 in der AK 30 bin ich mehr als zufrieden."
Mittwoch - 13. August 2008 | 16:48 Quelle Volksblatt
AILINGEN - Auf einem anspruchsvollen Rundkurs in Ailingen (De) konnte am Sonntag die Liechtensteiner Inline Speedskating Landesmeisterschaft ausgetragen werden. Wie erwartet konnten sich André Wille die FL-Krone aufsetzen. Wie sich die andern FL-Inliner geschlagen haben lesen Sie in der Donnerstagsausgabe im "Volksblatt". ...
Skaten, was das Zeug hält: Mehr als 200 Inline-skater hat der Skateday am Sonntag zum Inline-Event aufs Dorffest nach Ailingen gezogen. Und was zuerst als Notfalllösung aussah, entpuppte sich als Glücksfall: Die Strecke rund um Ailingen hat Biss, trennt die Spreu vom Weizen. Entsprechend zerstreut war das Feld an Inlineskatern.
FRIEDRICHSHAFEN (lix) Dem Neubau der Messe sei dank. Das können die Organisatoren des Skatdays im Nachhinein wohl sagen. Schließlich waren die Macher dadurch gezwungen, eine neue Strecke zu finden. Doch wo? Weil das alles nicht so leicht gewesen sei, habe man zeitweise auch überlegt, das Rennen ganz ausfallen zu lassen, berichtet Skateday-Presseprecher Cornelius Droop. Doch es kam anders. In der Gemeinde Ailingen fanden die Macher schnell den passenden Partner - für beide ein Gewinn.
Das geht in die Beine
Das Dorffest ist um eine Attraktion reicher geworden, sagt Droop. Und die Inlineskater fanden eine Strecke, die so anspruchsvoll wie abwechslungsreich ist, um das Rennen auszutragen, das Etappe des Baden-Württemberg-Inline-Cups ist und zugleich als Wertungsrennen für den Bayern-Inline-Cup zählt. Obendrein trägt die Skateszene aus Liechtenstein ihr Landesrennen aus. So klein der Zwergstaat ist, so überschaubar ist das Starterfeld. Ganze drei Liechtensteiner machen sich auf die 23,5 Kilometer lange Streche, um ihren Meister zu finden. Drei Runden stehen an - gleich zu Beginn der Anstieg Richtung Lottenweiler. Das geht in die Beine - und das trennt gleich von Anfang an die Guten vom Mittelmaß.
Würden die Inlineskater auf einem topfebenen Rundkurs fahren wie etwa bei der Messe, bliebe das Feld mehr oder weniger zusammen, erklärt Droop. Die neue Strecke selektiere mehr, weil am Berg mehr die Muskelkraft zähle und weniger das Windschattenfahren. Und siehe da - so ist es, wie die Zuschauer erleben, die die Straßen von Ailingen säumen. Hunderte stehen am Straßenrand, feuern ihre Teams an, die von Ailingen Richtung Lottenweiler jagen, um dann über Habrachtsweiler, Waltenweiler, Eggenweiler und Hirschlatt wieder nach Ailingen zu rollen. Und anfänglich recht zackig, im Mittelteil eher gemütlich und auf der Zielgeraden mit Vollgas: So brettern die ersten des Hauptfeldes wohl mit mehr als 60 Stundenkilometern am Hotel Gerbe vorbei und ins Ziel.
Der Endspurt ist heiß
Mit großem Abstand gewinnt der Liechtensteiner André Wille das Rennen, gefolgt von Oliver Kraus vom Speedteam Bodensee auf Platz vier. Der Endspurt ist heiß. Kraus führt das Feld der Spitzenläufer an, holt sich mit einer Zielgrätsche Platz zwei in seiner Altersklasse. Abgeschlagen hingegen die Teamkollegen Maik Scholl auf Platz 25 und Rainer Schwarz auf Platz 27.