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Berichte WIC Engadin

Liechtensteiner mit der Spitze im Ziel

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Bericht im Liechtensteiner Vaterland
Mit Höllen-Tempo durchs Engadin
Einmal mehr zeigten Liechtensteins Inlineskater tolle Leistungen, doch wiederum fehlte André Wille und Silvana Gämperli nur ein Hauch, um am zwölften Engadin World Inline Cup (Maloja-S-chanf) eine absolute Toprangierung zu erzielen.

Inline. – So etwas hat es in der Geschichte des Engadin World Inline Cups noch nie gegeben: Der 18-jährige Peter Michael attackierte nach 35 von total 42 Kilometern und erreichte das Ziel solo. Die Reserve auf die Verfolgergruppe betrug 4,45 Sekunden. Neben der eigenen Klasse verdankte er den Husarenritt dem Umstand, dass er nicht zu den Sieganwärtern zählte. Dadurch liessen die favorisierten Inliner den Ausreisser einfach gewähren – natürlich im Glauben, ihn stellen zu können – und forcierten das Tempo zu spät.

«Senior» auf dem dritten Rang
Seine Gefühle konnte Michael nach der Zieldurchfahrt nicht in Worte fassen. «Dieser Triumph ist unbeschreiblich», sagte er. Dass er überdies den im letzten Jahr vom Franzosen Yann Guyader aufgestellten Streckenrekord um 3,88 Sekunden verbesserte, wusste er vorerst nicht. Die 51:09,83, die zudem Weltbestzeit bedeuten, teilte ihm sein Teamkollege und Landsmann Kalon Dobbin mit, der sich im Massenspurt nur dem sensationellen Schweizer Raphael Pfulg geschlagen geben musste. «Unser Team hat heute hervorragend gearbeitet», ortete der selbst ernannte Teamsenior den Hauptgrund fürs starke Teamergebnis.

30 Fahrerinnen innert einer Sekunde
Bei ihrem Lieblingsrennen war Silvana Gämperli im Feld der WIC-Fahrerinnen immer in der Spitzengruppe dabei. Die Steigung nach Pontresina, die in den zwei letzten Jahren ihr Handicap war, meisterte sie heuer mit Bravour. Auf den letzten Kilometern brachten die WIC-Team ihre Sprinterinnen in eine gute Ausgangslage. Gämperli, ohne die Unterstützung eines Teams, liess sich jedoch nicht aus dem Windschatten drängen. Als 21. überquerte sie in S-chanf die Ziellinie als beste nicht WIC-Punkte berechtigte Fahrerin. Der knappe Abstand von einer Sekunde lässt auf den weiteren Verlauf der Saison hoffen.

André Wille fehlten Zentimeter
Für Andrè Wille ist es beinahe schon zum Verzweifeln. Wochenende für Wochenende zeigt er tolle und aktive Wettkämpfe, am Schluss entscheiden dann wenige Zentimeter über eine Topklassierung oder eine mittelmässige Rangierung, sofern man davon überhaupt sprechen kann. Im Finale des Eliterennens der Herren sind über 60 Fahrer im Sprint beteiligt. Schon beim Zuschauen sieht man, wie eng es zu und her geht, wenn das Spitzenfeld mit über 60 km/h auf die Zielgerade kommt. Wille überquerte eine Sekunde hinter dem zweitplazierten Pfulg die Ziellinie und wurde dennoch nur 37. Da tröstet natürlich auch die neue persönliche Bestleistung im Engadin von etwas über 51 Minuten nicht darüber hinweg. Dazu kommt, dass das Niveau der Herren in diesem Jahr noch einmal enorm gestiegen ist.

Rolf Hobi mit Aufwärtstrend
Nachdem die letzten Rennen nicht gerade nach Wunsch verliefen, ging Rolf Hobi voll motiviert ins Engadin. Den ersten Teil des Wettkampfs empfand er als sehr hart. Bemüht, nicht schon früh in Rückstand zu geraten, wurde er mit zunehmender Distanz lockerer. Im etwa drei Kilometer langen Aufstieg, der Schlüsselstelle, hielt er problemlos in der zweiten Verfolgergruppe mit. «Ich bin froh, dass ich wieder einmal ein Rennen ohne grössere Zwischenfälle beenden konnte. Das lässt mich hoffen, dass ich meine Schienbeinprobleme doch noch in Griff bekomme. Dies ist endlich wieder ein Schritt in die richtige Richtung», so Rolf Hobi.

 

 

Die tolle Atmosphäre des Engadin-Marathon liessen sich viele Teilnehmer des «Montag-Skater-Treff-Vaduz» nicht entgehen. Von den vielen Zuschauern angefeuert, war es bei den diesjährigen Verhältnissen ein Genuss, den Weg von Maloja nach S-chanf zu skaten. Auch die Junioren Niklas Jenny und Pascal Neuhold waren im Engadin. Die Jungs liessen nichts anbrennen und nutzten die super Kulisse; nach 14,4 Kilometer erreichten sie St. Moritz als Fünfter (Neuhold) respektive Zehnter (Jenny).
Bereits in drei Wochen treffen die besten Europäer bei der Europameisterschaft in Portugal aufeinander. Davor finden noch nationale Meisterschaften in Einsiedeln sowie WIC-Rennen in China und Zug statt. Heute, Dienstag, geht es für André Wille für eine Woche nach Schanghai, wo er und sein World-Cup-Team für den chinesischen Hauptsponsor Micro eine Woche durch China reisen und verschiedene Promotermine wahrnehmen werden. Später geht die Reise weiter nach Suzhou, wo am Wochenende das nächste WIC-Rennen stattfinden wird.

Abenteuer China
Bereits am Dienstag geht es für André für eine Woche nach China, genauer gesagt nach Shanghai,  wo er und sein World Team für seinen chinesischen Hauptsponsor Micro eine Woche durch China reisen und verschiedene Promotermine wahrnehmen werden. Später geht die Reise weiter nach Suzhou, wo am nächsten Wochenende das nächste World Cup Rennen stattfinden wird. Wille und sein Micro Intersport Team werden dieses Jahr somit ihr erstes Rennen in Übersee bestreiten.  

WIC Elite Damen
1. Turchiarelli Giovanna, I-Italy          1:01.03,44   
2. Llorens Tamara, ARG                   1:01.03,46   
3. Gegner Jana, D                                             1:01.03,47     
12. Gloor Nadine, Basel                                   1:01.03,65    1. Schweizerin     
21. Gämperli Silvana, FL-Ruggell                   1:01.04,51     
33. Mathys Jacqueline, Grabs                         1:01.52,50     
42. Zellweger Susanne, Benken SG           1:05.23,58     

 

WIC Elite Herren

1. Michael Peter, NZL                                       51.09,83        

2. Pfulg Raphael, Staufen                                 51.14,28      

3. Dobbin Kalon, NZLn                                     51.14,29      

37. Wille André, FL-Vaduz                               51.15,32     

95. Hobi Rolf, FL-Triesen                                 59.10,43      

 

SM40  29. Näf Thomas    FL-Eschen        1:08.53,03        

FM40  117. Rehak Martin  FL-Mauren FL 1:35.58,81    

 

Am vergangenen Wochenende begaben sich die junior`s vom Inline Team Liechtenstein Niklas Jenny und Pascal Neuhold an den Start vom SIC im Engadin. Das Wetter war hervorragend und der Maloyawind half an diesem Rennen auch mit. Somit konnte mit guten Rennzeiten gerechnet werden. Die Jungs vom Inline Team Liechtenstein liessen nichts anbrennen und nutzten die super Kulisse in Engadin und konnten sich nach 14.4 Kilometer wieder vorne platzieren.
Pascal Neuhold            
5. Platz Neuhold Pascal 25.51,02    
Niklas Jenny                 10. Platz Jenny Niklas   27.01,50

Für Manuel gab es kein Kid`s Rennen im Engadin und es sah so aus als ob er ein rennfreies Wochenende hätte. Er äusserte den Wunsch das Abenteuer Marathon zu erleben. Also hatte sich Manuel unter die Grossen gemischt und die Aufgabe gepackt. Es scheint dass Manuel mit der Aufgabe wächst. Manuel beendete die 42 Kilometer in einer Zeit von   1:15.04,14  als 30. in der Kategorie SM20 Speed Men over 20.

Gratulation an alle drei Jungs für ihre Leistungen.

Lucas Baumgartner, Es wurde schnell ins Rennen gestartet und der teils starke Maloja-Wind kam uns auch ein bisschen entgegen. Obwohl ich es in Betracht zog, während dem Anstieg nach Pontresina auf das Tempo zu drücken, unterliess ich dieses Vorhaben. Zu stark wurde das Feld von den beiden, später siegreichen, Italienern kontrolliert. Als alle für den Schlusssprint einreihten, tummelte ich noch fast an Ende der Gruppe herum, konnte aber trotzdem noch das Beste aus der Situation machen. Bin zufrieden und freue mich schon auf Einsiedeln.


 


erstellt von: KarlOtto
veröffentlicht am: 6/29/2007
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