World Inline Cup Zürich
Wille und Gämperli im Spitzenfeld
Am Sonntag, 17. Juni 2007 ging es rund in Zürich: Der World Inline Cup gastierte erneut in der Weltstadt. Eine optimale Vorbereitung auf das Jahr 2009, wenn die offiziellen Weltmeisterschaften in Zürich und Weinfelden ausgetragen werden.
André Wille fehlten 2 ½ Sekunden
Mit dem hohen Stundenmittel von 45 km/h skatete das Elite Herren Feld über die 35 Kilometer rund ums Zürcher Seebecken. Der acht Kilometer lange Rundkurs wurde total abgesperrt. Bei traumhaftem Wetter versuchten verschiedene Fahrer sich vom Feld zu lösen. Auch Wille versteckte sich nicht im Felde und war bei verschiedenen Attacke beteiligt. Jedoch hielten die Sprinter Teams das Tempo so hoch, dass niemand sich vom Feld lösen konnte. Nach 35 km und nur 47 min. Fahrzeit entschied ein Massensprint mit 60 Fahrern den World Inline Cup von Zürich. Trotz des knappen Rückstandes von 2 ½ Sekunden auf den Sieger Mantia Joey aus den USA berichtet nach dem Wettkampf ein unzufriedener Wille; „Ich habe zuviel im Wind gestanden und darum wertvolle Kraft verbraucht. Der Wettkampf war sehr schnell, dennoch habe ich mehr von meiner Fahrweise erhofft.“ Mit 34. Rang konnte er sich noch 16 World Cup Punkten gut schreiben lassen.
Marquart nicht zufrieden
Ich hatte beim einfahren sehr gute Beine und ging topmotiviert an den Start meines Lieblingsrennens. Die ganze Woche konnte ich gut trainieren und war überzeugt, mein gutes Resultat von Friedrichshafen nun auch an einem Weltcup umsetzen zu können. Zu Beginn konnte ich mich sehr gut im hektischen Feld platzieren. Nach kurzer Zeit bekam ich Probleme mit Atmen und fiel in die zweite Gruppe zurück, wo es dann leider sehr gemächlich zu und her ging. Es scheute lediglich der 92. Rang raus - eine Enttäuschung. Ich hoffe nun auf ein positives Resultat in Sursee.
Weiterhin Probleme bei Rolf Hobi
Nachdem in der Vorbereitungsphase auf die Saison die Probleme mit den Krämpfen im Wadenbein gelöst waren, sind Sie nach der Umstellung auf eine neue Schiene wieder akut. Hobi konnte den Wettkampf in Zürich nicht beenden.
Mit einer animierten Fahrt zeigte Silvana Gämperli sich auf dem Zürcher Rundkurs. Die World Inline Cup Team kontrollierten das Geschen an der Spitze. In der dritten Runde Übersahen die Teams die kleine Liechtensteinerin, es gelang ihr einige Meter sich vom Felde zu lösen. Jedoch ohne Unterstützung war der Angriff zum scheitern verurteilt. Im Spurt von 50 Fahrerinnen konnte Sie sich auf den 43. Rang kämpfen.
In der Fitness Breitensport Kategorie war aus Mauren noch Mario Kobald mit dabei. Die weiteren Liechtensteiner Skater nützen in Zürich den Start an der Masters Weltmeisterschaft.
Weitere Etappen folgen mit Rund um den Sempachersee, das Highlight Engadin Marathon, die Halbmarathon Schweizermeisterschaft in Einsiedeln und die Zugersee Umrundung.
Herren 35 Km
1. Mantia Joey, USA 47.32,58
2. Dobbin Kalon NZL 47.33,05
3. Cifuentes Jorge Luis COL 47.33,07
34. Wille André, FL-Vaduz 47.35,30
94. Marquart Manuel, Rebstein 54.42,74
206 klassiert
Damen 35 Km
1. Turchiarelli Giovanna, I-Italy 56.31,00
2. Llorens Tamara, ARG 56.31,02
3. Gegner Jana, D-Berlin 56.31,05
43. Gämperli Silvana, FL-Ruggell 56.48,53
60 klassiert
Die Wetterbedingungen für ein Skaterrennen waren hervorragend, es hätte nicht besser sein können. Die Jungs vom Speed Team Liechtenstein gingen wieder motiviert an den Start.
Manuel ging um 10.30 als erster an den Start. Startschuss und los. Owe owe was für einen Schreck, Manuel bekam beim Start einen Kick von hinten und ging zu Boden, schnell hatte er sich aufgerafft und konnte die 3 Kilometer lange Strecke als 4. mit 5.19,00 durchs Ziel fahren. Bei solchen Sprintrennen auch wenn es die Kids sind werden kaum Fehler verziehen, dies hatte Manuel zähneknirschend zur Kenntnis nehmen müssen. Aber die Freude liess er sich trotzdem nicht verderben.
Um 11.00 konnte Pascal leider ohne Niklas (privater Anlass ) das 11Kilometer lange Rennen unter die Rollen nehmen. Pascal kämpfte sich durch die Menge Fitness und Fun Skater und konnte sich nach 21.45,77 Minuten auf den 3. Platz fahren.
http://services.datasport.com/2007/sic/sic03/
Der World Inline Cup in Zürich hat es aufgrund des selektiven Rundkurses so und so schon in sich. Heute gab es das erste Mal auch einen PKW zu gewinnen, dachte man(n)/Frau, in Wahrheit handelte es sich um ein Leasing für ein Jahr, aber auch schön!
Beim letzten U-Turn ca. 800m vor dem Ziel gab es einen Massensturz bei den Herren, der vielen der möglichen Sieganwärter ein Schnippchen durch die Rechnung machte.
Die glücklichen Sieger Joey Mantia USA und beim ohne Ausreissversuchen über die Bühne gegangenen Damenrace, Giovanna Turchiarelli ITA
Quelle speedskating.at
http://www.zepto-skate-team.com/article.cfm?id=340