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Neuer Schweizer Nationalcoach

http://www.rollsport.ch/inline/news/SRV_DepInline_25012010.pdf

Ben Alchin aus Neuseeland wird Nationaltrainer der Speedskater
Internationale Erfahrung gepaart mit Begeisterungsfähigkeit und Motivation
Ben Alchin heisst der neue Nationaltrainer der Schweizer Speedskater. Seit einiger
Zeit lebt der Compliance Bankmanager in der Schweiz und hat bereits mehrere Trainingseinheiten
mit den Eliteskatern und dem Nachwuchs abgehalten. Sein Fachwissen,
seine motivierende Art, sein frohes Gemüt und die professionelle Einstellung
haben die Verantwortlichen vom Dep. Speedinline des Schweizerischen Rollsportverbandes
überzeugt. Auf Anfrage lässt der Neuseeländer verlauten, dass die Schweiz
eines der populärsten und spektakulärsten Länder für Skater ist und dass er stolz ist,
mit den besten Schweizer Skatern arbeiten zu dürfen.
Die Neuseeländer gehören zu den weltbesten Speedskatern. Im Gegenzug werden die
Rennen in der Schweiz als die attraktivsten Anlässe auf der Erdkugel bezeichnet. Von daher
überraschst es nicht, dass sich viele Sportler u.a. aus Neuseeland nach den Swiss Inline
Cup Rennen ausrichten. Der aus New Plymouth stammende Ben Alchin hat als neuer National-
Coach der Schweizer Speedskater sein Erfolgsrezept verraten, wonach das Training auf
der Bahn für die Technik sehr wichtig sei. Fairerweise muss angefügt werden, dass es im
Land des Highschool-Absolventen nur wenige Radwege oder Strassen gibt, wo geskatet
werden kann. Deshalb werden die sportlichen Inline-Aktivitäten auf den Inseln im Pazifischen
Ozean notgedrungen auf die Bahn verlegt. Auch sei das Angebot an Rennen in der
fernen Heimat des Wahlzürchers längst nicht so ausgeprägt, wie in Europa, weshalb sich
der 28-jährige Alchin früher „nur“ auf die Weltmeisterschaften vorbereitet hat. Der Ehemann
einer Schweizerin weist in seinem Palmarès eine Medaille an der Junioren-WM und mehrere
Podestplätze beim Swiss Inline Cup auf, was sein rollendes Können unterstreicht. Vor Verletzungen
ist der Bankfachmann nicht verschont geblieben, was zu einem dreijährigen Unterbruch
führte. Die Motivation zu einem sportlichen Neuanfang habe er bekommen, als seine
„Kiwikollegen“ in die Schweiz zu den Swiss Inline Cup Etappen gereist seien. „Ich will als
Coach zeigen, dass der Schweizer Nationalkader durchaus Chancen hat, mit den weltbesten
Skatern mithalten zu können“. Wie zu erfahren ist, soll die Schweiz in die Top Ten der Weltrangliste
rutschen und in naher Zukunft zu den fünf besten Nationen in Europa gehören. Zu
den persönlichen Zielen als Sportler führt Alchin an, eine Etappe beim Weltcup zu gewinnen
und in der Gesamtwertung in die Top-Five vorzustossen. Sein allergrösster Wunsch jedoch
ist es, wieder einmal an einer WM dabei zu sein. Nicht ohne Stolz fügt er an, dass er dabei
auch gerne im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft starten möchte. Die Schweizer

erstellt von: KarlOtto
veröffentlicht am: 1/31/2010
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